B l i n d   D a t e

D i e   E r f a h r u n g   d e s   M e n s c h l i c h e n


Künstler

Manfred Scharpf

1945 im Allgäu geboren, Ausbildung als Kirchenmaler, seit 1974 mit Kunstprojekten und Ausstellungen in USA, West- und Osteuropa. Seine Bilder, die maltechnisch auf Rubens zurückgehen und in denen er die menschliche Seelenlandschaft ohne Berührungsängste erforscht, sieht er als Qualitätssicherung des Menschlichen. Die früheren zeitkritischen Arbeiten im Zusammenhang mit Goethes Faust und Dantes Inferno, erfuhren 2017 eine erweiterte Farbigkeit und Bildsprache durch die Begegnung mit der Streetart Szene von Paris. Sie führte ihn zum Thema des Dionysos – das Fremde IN UNS anzuerkennen und seine Kräfte positiv zu nutzen. In seinem Leitthema „BLIND DATE“ spiegelt sich die Auseinandersetzung mit den Rätseln der Welt und der Liebe als universelles und höchstes Ziel menschlicher Erfahrung.

Aus diesem Erfahrungsschatz entwickelten 2018 er und seine Frau Renata die Arbeitskonzepte „SALON“ und „PARCOUR“, welche die Wirkung der Kunst auf den Betrachter als Konfliktlösungsstrategie, zur Persönlichkeitsbildung und als privilegierte Form einer erweiterten Kommunikation nutzen.



Kommentare

Schwäbische Zeitung, 1.August 2018, „Wenn sich der Minister ein Bild vom Maler macht“, von Sabine Centner

„Die Realität aus einem anderen Blickwinkel sehen“, beschreibt er (der Maler) seinen künstlerischen Anspruch. „Ein guter Ansatz für die Politik“, meint Guido Wolf dazu.“

60 Jahre Kunst in und aus Baden-Württemberg, Stuttgart 2013, Dr. Karin von Maur

„...Scharpf zeigt in seinen gemalten Werken alle Facetten des menschlichen Seins und hat dabei keinerlei Berührungsängste. ...internationale Ausstellungen sprechen für die Qualität seiner Arbeiten."

TAZ, Beilage Kontext Wochenzeitung, Ausgabe 152, 16.2.2014: „Vom Teufel gemalt", von Josef Otto Freudenreich

„...Kaum einer beherrscht die alten Techniken wie er..., manche nennen ihn auch den Rubens von Oberschwaben"

Stuttgarter Zeitung, 23.7.2009, Nr. 167: „Mit grobem Pinselstrich"

„...der 62 jährige ist ein notorischer Tabuverletzer, immer hart an der Geschmackgrenze und darüber. Vielleicht ist es der Kontrast zwischen Idylle und Realität, der im Süden schärfer hervortritt, der den täglichen Alb sichtbarer macht - und wiederum erträglicher..."

Magazine of the German-American Chamber of Commerce, Oktober/2001:

„The New York paintings are dedicated to the theme of male heroism. They were first shown on the aircraft carrier Intrepid in 1998, during an event in which American Olympic champions activelly participated – they, too, qualify for heroism of the everyday, In this time of collective shock, Manfred Scharpf´s pictures demand an emotional an innovative re-start more than they ever did before, they may give new strength to us, the beholders, in this moment in time.“ 

Welt am Sonntag, 26.3.2017

„Das Inferno, das sogar den Papst begeistert"

Fränkischer Tag, Feuilleton, 10.3.2017, „Gemalte Predigten" von Marion Krüger-Hundrup

„... ich bin das Tor zu den verlorenen Menschen. So dichtete Dante in seiner Göttlichen Komödie. Mit seiner gewagten Sonderausstellung „REVELATIO“ wagt das Schatzhaus auf dem Bamberger Domberg einen verstörenden Blick ins Inferno. 

Ein Brief aus dem Vatikan zur Ausstellung „REVELATIO“, Dommuseum Bamberg 2017

„…Im gläubigen Vertrauen erbittet Papst Franziskus Ihnen und allen die Ihnen verbunden sind, Gottes reichen Segen…"

Die Zeit, Christ&Welt, 10.4.2014, No. 16: „O Haupt voll Blut"

„Der Maler Manfred Scharpf hat das meist diskutierte Kreuzigungsbild geschaffen ...durch die Provokation wird im Menschen ein Denkprozess ausgelöst der ihn weiterbringt."

Stuttgarter Zeitung, 8.5.2013, Nr. 106, Wolfgang Messner

„Wo der Jesus ein Junkie in Turnschuhen ist"

Westfälische Rundschau, Hellweger Anzeiger, 18.2.2015, Thomas Raulf

„Bilder aus der Hölle befeuern die Erkenntnis"

Bamberger Zeitung, November 2009: „Wasser glüht und Vögel verstummen"

„...ein machtvolles verstörendes Opus, das aus Erlebnissen in Tschernobyl entstand."

TV Reportagen 

Seit 1977 in den Fernsehsendern ZDF, ARD, ORF, SWR, BR, WDR, HR, VOX, RTL2, TM3, Franken TV