11. September bis 3. Oktober 2011
Alte Schule, Schloss Zeil 34, Leutkirch
In nur zwei Tagen, von Gründonnerstag bis Karfreitagnacht zogen Manfred Scharpfs Bilder zur Unsterblichkeit beinahe zweitausend
Besucher in der Pathologie des Klinikums Bamberg in ihren Bann. Welt am Sonntag, Süddeutsche Zeitung und der BR berichteten über
das Ereignis, bei dem Zeitgeist und Gesellschaft auf den Seziertisch gebracht wurden. Ein Resultat der konsequenten Arbeit der letzten
Jahre, in denen mehr als je zuvor sichtbar wurde, für welch große Zahl von Menschen diese Bilder Signale der Hoffnung bedeuten.
Sei es durch die Inhalte oder die seltene Qualität der Malerei. Felsen in der Brandung der Zeit.
Nur den wenigsten von uns ist bewusst, dass wir keine Bilder über unsere Geschichte und Herkunft besäßen, hätten
nicht die Maler die Eindrücke ihrer jeweiligen Zeit in unvergänglichen Maltechniken dokumentiert. In unserer Zeit des alles
Machbaren hingegen verschwinden nicht nur Werte auf den Festplatten, auch die digitalen Belege unserer Existenz überdauern nicht.
Welche Spuren hinterlassen wir also? Kommt die Zukunft ohne uns aus?
Des Schönen Anfang
In der sechsten jährlichen Atelierausstellung erzählt der Künstler neben den jüngsten kritischen
Bildern, die Geschichte einer anonymen antiken Römerin vom Schwarzen Meer, der Dame von Callatis und ihrem Geheimnis,
welches bis zum heutigen Tage fasziniert. Und durch ihr gemaltes Portrait über diesen Tag hinaus!
Am Beispiel der Lilien führt er uns zur Unsterblichkeit der Schöpfung und zeigt in Metaphern ihren Wert für uns. Denn,
in Umkehrung eines Wortes von Rilke - das Schreckliche ist manchmal auch des Schönen Anfang.
Renata Scharpf Tejová
Wir laden Sie herzlich am Sonntag, 11.9.2011, 11 Uhr zur Eröffnung ein.
Begrüßung: Renata Scharpf Tejová
Laudatio: Stefan Hoffmann, Medienbeauftragter Erzbistum Bamberg
Geöffnet: täglich außer Montag von 14 18 Uhr, Eintritt: 3 €, Gruppenführungen nach Anmeldung