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Manfred Scharpf setzt sich seit vielen Jahren mit den historischen Hintergründen gesellschaftlicher Phänomene und Tabus auseinander. Innerhalb seiner Arbeiten stellt er diese in einen Kontext mit europäischer Kultur und fördert damit eine Identifikation der Europäer mit dem Kontinent.

 
1990 wurden Manfred Scharpfs Bilder Mittelpunkt eines Events für das Jubiläum der Firma Brockhaus.

 

 
Ars Erotica 1993

Ein besonderes Beispiel für eine Synthese aus Bewegung und Farbe ist die Tanzperformance "Ecstasy" - ein Projekt für Discotheken, Kunst statt Drogen.

 
Ecstasy 1994
Ein Projekt für Discotheken.
Kunst statt Drogen.

 

Venusbankette 1995, 1996

 
Venusbankett 1995

In seinem Bedürfnis, alle Lebensbereiche des Menschen innerhalb seiner Kunst zu berühren, spielt die schöpferische Kraft der Erotik eine wichtige Rolle. Dem Maler geht es nicht um eine vordergründige Sexualität, er will diese viel mehr überwinden und stellt so die Beziehung von erotischen Formen mit ihren essentiellen Prinzipien her.

Seine weiblichen Modelle werden so zu fleischgewordenen Symbolen für Fruchtbarkeit und schöpferischer Kraft. Seine Arbeiten im erotischen Bereich relativieren darüber hinaus die heutige Auffassung idealer modischer Schönheit.

 
Die Geburt der Venus 1996

 
Die Geburt der Venus 1996

 

Passion of Desire 1997

Das getanzte Mysterientheater "Passion of Desire", inszeniert in der berühmten Grabkirche in Sedlec in Tschechien lieferte den Impuls für einige Bilder mit dem Thema des Engels. Der Inhalt der Performance handelt vom Spiel der Kräfte, hell und dunkel, gut und böse als ständige Antriebskräfte des Menschen.

 

 
Passion of Desire 1997

 

Heroes and Champions, New York 1998

Die Stadt New York erwählte er als Schauplatz um das Thema der Helden und Champions darzustellen. Der Flugzeugträger Intrepid im New Yorker Hafen bildete einen sensationellen, authentischen Rahmen für dieses Thema. Bei "Heroes and Champions" ging es neben außergewöhnlicher körperlicher Leistung auch um die Eigenverantwortung des Menschen. Amerikanische Olympiasieger und Weltmeister waren in die Aktion miteinbezogen.

 
 
Location U.S.S. Intrepid
 
Heroes and Champions 1998 New York

 

Die Rückkehr des Herzens, 2000

Ein Projekt für Europa. Im Mai 2000 präsentierte Manfred Scharpf das Projekt die "Rückkehr des Herzens". In Koproduktion mit slowakischen Kunststudenten wurden acht Bilder angefertigt. Zwei Regionen Europas, die geografische Mitte die sich in der Slowakei befindet und das alte geistige Zentrum der Insel Reichenau im Bodensee waren die Schauplätze des Projekts. Beide wurden in diesem künstlerischen Konzept in einer Achse zusammengeführt.

 


Die Rückkehr des Herzens 2000
Ein Projekt für Europa.

 

Venusbankett, Temelin 2001

Ein Venusbankett sollte diesmal den Gegensatz von destruktiver Kernenergie und der schöpferischen Energie weiblicher Kräfte sichtbar machen. Ein Beispiel dafür ist das Happening vor dem berüchtigten Kernkraftwerk Temelin.

   
Die gespaltene Venus Sept. 2001

 

Phönix, Vyskov, Friedrichshafen, Memmingerberg 2004-2005

 
Phönix I, Location Vyskov, September 2004

 
Phönix III, Location Memmingerberg, Oktober 2005

 

Phönix-Brückenschlag, Berlin, Tempelhof 2006


Fotograf: Kai-Uwe Heinrich - Tagesspiegel
Manfred Scharpf inmitten der Ausstellung

Der Künstler Manfred E. Scharpf setzt sich seit vielen Jahren mit den historischen Hintergründen gesellschaftlicher Phänomene und Tabus auseinander. Innerhalb seiner Arbeiten stellt er diese in einen Kontext mit europäischer Kultur und fördert damit eine längst überfällige Wertediskussion. Scharpf thematisiert die Bergung abgestürzter Flieger des Krieges mit künstlerischen Mitteln. Er sieht diese Bergungen als ein Akt der Versöhnung und gleichzeitig als ein Aufbrechen der Vergangenheit - der dabei empfundene Schmerz wird zu einer Kraftquelle, welche uns zum Verständnis zwischen den Nationen und damit zum Frieden drängt.

 

Conjunctio Europae, Brüssel 2007
Europäisches Parlament
Vertretung des Landes Baden-Württemberg bei der EU

Mit diesem Ausstellungskonzept "Conjunctio Europae" schafft der Künstler Manfred Scharpf eine Verbindung von Vergangenheit und Zukunft und eine Brücke zwischen den europäischen Nationen mit den Mitteln der Kunst.

Im Konzept "Conjunctio Europae" werden drei elementare Herausforderungen Europas bearbeitet - Versöhnung nach der Vergangenheit des Krieges, der Dialog der Kulturen und der Einklang von Mensch und Natur.


Conjunctio Europae, Location - Atrium EU Parlament, Brüssel, September 2007

Mit 27 Schülern der Deutschen Internationalen Schule in Brüssel gestaltete der Künstler Manfred E. Scharpf in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg in Brüssel ein Europabild mit historischen Pigmenten und Maltechniken. In 27 Einzelformaten, die den 27 Nationen der EU entsprechen, realisierten die Schüler ihre Vision eines lebenswerten zukünftigen Europas.


Der Künstler mit Ehefrau zusammen mit Schülern und Schulleiter der Deutschen Internationalen Schule Dr. Karbach

 

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